Wo soll die Wärmepumpe installiert werden?
Kiwigrid erweitert seine Energiemanagement-Plattform um eine intelligente Steuerung für Wärmepumpen, die automatisch günstige Stromtarife, Solarstrom und Netzsignale berücksichtigt. Dadurch sinken Heizkosten, der Eigenverbrauch erneuerbarer Energie steigt und Stromnetze werden spürbar entlastet. (Foto: Kiwigrid)
Wärmepumpen arbeiten normalerweise selbstständig: Sie heizen, sobald Wärme oder Warmwasser gebraucht wird. Mit der neuen Lösung von Kiwigrid können sie zusätzlich aktiv in ein intelligentes Energiemanagement eingebunden werden.
Das bedeutet: Die Wärmepumpe nutzt bevorzugt günstige Stromtarife, selbst erzeugten Solarstrom oder reagiert auf Signale aus dem Stromnetz – vollautomatisch im Hintergrund.
Ist viel Solarstrom verfügbar oder der Strompreis gerade niedrig, kann die Wärmepumpe gezielt mehr Wärme erzeugen und speichern. So wird Energie genutzt, wenn sie besonders preiswert oder nachhaltig ist. Das spart Kosten und erhöht den Eigenverbrauch von Solarstrom im eigenen Haushalt.
Wenn das Stromnetz stark belastet ist, zum Beispiel an sehr kalten Tagen, kann der Netzbetreiber eine vorübergehende Reduzierung des Stromverbrauchs anfordern. Die Kiwigrid-Plattform setzt diese Vorgaben automatisch um – gesetzeskonform und ohne Komfortverlust für die Bewohnerinnen und Bewohner.
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SUCHENDie intelligente Wärmepumpensteuerung arbeitet mit klar definierten Modi:
Alles läuft im Hintergrund – Nutzerinnen und Nutzer müssen nichts einstellen oder überwachen.
Energieversorger und Smart-Home-Anbieter können die neue Funktion nutzen, um dynamische Stromtarife anzubieten. Wärmepumpen reagieren dann automatisch auf Preisänderungen, ohne dass Kundinnen und Kunden aktiv werden müssen.
Das Ergebnis:
Durch das gezielte Verschieben des Stromverbrauchs – zum Beispiel um mehrere Stunden in günstigere Zeitfenster – werden Lastspitzen im Stromnetz reduziert. Das hilft Netzbetreibern, senkt Kosten für Energieanbieter und spart Geld bei Endkundinnen und Endkunden.
Mit der wachsenden Zahl steuerbarer Wärmepumpen entsteht so ein großes Flexibilitätspotenzial für die Energiewende.
„Mit der erweiterten Wärmepumpensteuerung stärken wir unsere Position als führende Plattform für intelligentes Energiemanagement“, sagt Jan Lehmann, Vice President Product Management bei Kiwigrid. „Unsere Partner gewinnen mehr Flexibilität, senken Kosten und tragen gleichzeitig zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung bei.“
Letzte Aktualisierung: 14.04.2026