Intelligente Wärmepumpen: Kiwigrid macht Heizen günstiger, smarter und netzfreundlicher

Das Dresdner Unternehmen Kiwigrid hat seine Energiemanagement-Plattform erweitert und macht Wärmepumpen jetzt deutlich intelligenter. Die neue Steuerungsfunktion sorgt dafür, dass Wärmepumpen Strom dann nutzen, wenn er besonders günstig, reichlich vorhanden oder für das Stromnetz sinnvoll ist – ganz automatisch und ohne Aufwand für die Nutzerinnen und Nutzer.



Kiwigrid erweitert seine Energiemanagement-Plattform um eine intelligente Steuerung für Wärmepumpen, die automatisch günstige Stromtarife, Solarstrom und Netzsignale berücksichtigt. Dadurch sinken Heizkosten, der Eigenverbrauch erneuerbarer Energie steigt und Stromnetze werden spürbar entlastet. (Foto: Kiwigrid)

Was macht die neue Wärmepumpensteuerung so besonders?

Wärmepumpen arbeiten normalerweise selbstständig: Sie heizen, sobald Wärme oder Warmwasser gebraucht wird. Mit der neuen Lösung von Kiwigrid können sie zusätzlich aktiv in ein intelligentes Energiemanagement eingebunden werden.

Das bedeutet: Die Wärmepumpe nutzt bevorzugt günstige Stromtarife, selbst erzeugten Solarstrom oder reagiert auf Signale aus dem Stromnetz – vollautomatisch im Hintergrund.

Mehr Nutzen aus günstigem Strom und Solarenergie

Ist viel Solarstrom verfügbar oder der Strompreis gerade niedrig, kann die Wärmepumpe gezielt mehr Wärme erzeugen und speichern. So wird Energie genutzt, wenn sie besonders preiswert oder nachhaltig ist. Das spart Kosten und erhöht den Eigenverbrauch von Solarstrom im eigenen Haushalt.

Automatische Rücksicht auf das Stromnetz

Wenn das Stromnetz stark belastet ist, zum Beispiel an sehr kalten Tagen, kann der Netzbetreiber eine vorübergehende Reduzierung des Stromverbrauchs anfordern. Die Kiwigrid-Plattform setzt diese Vorgaben automatisch um – gesetzeskonform und ohne Komfortverlust für die Bewohnerinnen und Bewohner.

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von Markus Schneider aus Bad Zwischenahn

Drei einfache Betriebsarten - vollautomatisch gesteuert

Die intelligente Wärmepumpensteuerung arbeitet mit klar definierten Modi:

  • Normalbetrieb: Die Wärmepumpe arbeitet wie gewohnt.
  • Boost-Modus: Mehr Leistung bei günstigen Strompreisen oder viel Solarstrom.
  • Drosselung bei Netzengpässen: Automatische Anpassung bei drohender Netzüberlastung.

Alles läuft im Hintergrund – Nutzerinnen und Nutzer müssen nichts einstellen oder überwachen.

Grundlage für neue Stromtarife und geringere Heizkosten

Energieversorger und Smart-Home-Anbieter können die neue Funktion nutzen, um dynamische Stromtarife anzubieten. Wärmepumpen reagieren dann automatisch auf Preisänderungen, ohne dass Kundinnen und Kunden aktiv werden müssen.

Das Ergebnis:

  • mehr Komfort
  • niedrigere Energiekosten
  • effizienterer Einsatz von Strom im Haushalt

Weniger Kosten, stabilere Netze, mehr Effizienz

Durch das gezielte Verschieben des Stromverbrauchs – zum Beispiel um mehrere Stunden in günstigere Zeitfenster – werden Lastspitzen im Stromnetz reduziert. Das hilft Netzbetreibern, senkt Kosten für Energieanbieter und spart Geld bei Endkundinnen und Endkunden.

Mit der wachsenden Zahl steuerbarer Wärmepumpen entsteht so ein großes Flexibilitätspotenzial für die Energiewende.

Starke Technologie für eine nachhaltige Energiezukunft

„Mit der erweiterten Wärmepumpensteuerung stärken wir unsere Position als führende Plattform für intelligentes Energiemanagement“, sagt Jan Lehmann, Vice President Product Management bei Kiwigrid. „Unsere Partner gewinnen mehr Flexibilität, senken Kosten und tragen gleichzeitig zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung bei.“

Letzte Aktualisierung: 14.04.2026